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Das Mbe-Hendrijak Modell ist eine 2011 entstandene Methode zur individuellen Leistungsregulierung von Fahrzeugen im Onlineteil von Gran Turismo 5. Es stellt die erste Erweiterung des Hendrijak Modells dar und wurde im Rahmen des GTRP-Forums entwickelt. Es befindet sich derzeit noch in der Beta-Version und wurde erstmals im 6. Lauf der GT500-Serie getestet.



GeschichteBearbeiten

Die Meisterschaft wurde bis zum 5. Rennen mit der Begrenzung auf Leistung und Gewicht bei Verbot von leistungssteigernden Maßnahmen gefahren. Das Gran Turismo 5 Update 1.06 vom 18.2.2011 beeinhaltete jedoch einen Luftmassenbegrenzer und bot damit die Möglichkeit, die Leistung der Autos deutlich zu vergrößern, was für ein Balancing-Problem innerhalb der Rennserien hätte sorgen können und Cheatern Tür und Tor öffnete. Die Stimmung war angespannt.

Da weder eine klassische Leistung/Gewicht Limitierung, noch die Regelung über Leistungspunkte die Sicherheit gaben, die Rennserie unter den bisherigen Bedingungen weiter zu führen, wurde ein theoretisches Modell zur Kombination der 3 Begrenzungsmöglichkeiten entwickelt (Hendrijak-Modell). Dies konnte jedoch lediglich für die Limitierung der klassenstärksten Fahrzeuge sorgen und bot die Möglichkeit, schwächere Fahrzeuge nicht nachweisbar zu tunen.

Die Mbe-Erweiterung nutzt diese Ansätze, limitiert aber jedes Fahrzeug einzeln und kann somit die vorhandenen Leistungsunterschiede erhalten.

Kritiker weisen jedoch auf den enormen Zeitaufwand hin, der mit diesem Modell verbunden ist. Einen großen Befürworter dieser Regelung findet man in Hannes (frz.: Jean) Todt, dem Vorsitzenden des Organisationskomitees (GTRPGT5SuperGTOK) der Rennserie.



FunktionBearbeiten

Vor der Qualifikation wird jedes Fahrzeugmodell einzeln auf seine jeweiligen Höchstwerte ohne Tuning getestet. Ein "sauberes" Fahrzeug hat somit die Möglichkeit am Rennen teilzunehmen und frisierte Fahrzeuge fallen entweder durch das LP- oder das kW-Raster. Wurde die erste Modellklasse getestet, folgt die 2. usw.... Um ein Tuning nach der Untersuchung zu verhindern sind Rennleiter und Fahrer zur Aufmerksamkeit verpflichtet, da ab jetzt kein Fahrzeug mehr im Setup- oder Fahrzeugmenü verändert werden darf und diese Bereiche gesperrt sind.


AlternativkonzepteBearbeiten

Eine weitere Möglichkeit zur Verhinderung von ungewünschtem Tuning stellt die Space/Gapp-Aufrüstung (oder Großdeutsche Lösung) dar. Zunächst von Dr.kmh.Spacewalker entwickelt und im späteren vom Bernie Gapplestone forciert und verfeinert, orientiert sie sich an der Theorie des kontrollierten Gegenbrandes. Einer Umgehung des Tuningverbotes wird eine Freigabe des Tunings entgegengesetzt und ermöglicht somit jedem Auto das vorgegebene Leistungsmaximum zu erreichen. Einschränkungen wie das klassische Turboverbot oder eine Erhöhung des Gewichtslimits können hierbei zur Feinabstimmung einzelner Wagen beitragen.

Entgegen der Befürchtungen, die Kräfteverhältnisse zu verzerren, hatten erste Experimente in der GT300 den gegenteiligen Effekt und verdichteten das Fahrerfeld sogar noch weiter.

FazitBearbeiten

Welches der beiden Konzepte sich am Ende durchsetzt oder ob die bisherige Doppellösung bestehen bleibt, wird das GTRPGT5SuperGTOK noch entscheiden.